(erzählt nach dem Johannesevangelium, Kapitel 18, Verse 28 – 19,3)
Die Soldaten bringen Jesus im Auftrag des Hohepriesters zu Pontius Pilatus.
Pilatus fragt Jesus:
Bist du der König der Juden?
Er will herausfinden, ob Jesus einen bewaffneten Kampf gegen die Römer plant.
Jesus antwortet:
Mein Königtum ist nicht von dieser Welt.
Wenn mein Königtum von dieser Welt wäre, würden meine Leute kämpfen.
Mein Königtum ist anders, als ihr es denkt.
Da fragt Pilatus nochmal:
Also bist du doch ein König?
Jesus antwortete:
Du sagst es.
Pontius Pilatus geht hinaus zu den Menschen vor seinem Haus.
Er sagt:
Ich finde keine Schuld an Jesus.
Dann sagt er:
Am Paschafest lasse ich euch immer einen Gefangenen frei.
Wollt ihr, dass ich euch heute den König der Juden freilasse?
Die Leute aber riefen:
Nicht Jesus, sondern Barabbas!
Waren die Israeliten enttäuscht von Jesus?
Weil er nicht kämpfen wollte?
Dieser andere, der Barrabas hieß, war ein anderer Gefangener der Römer.
Vielleicht war es einer der Männer, die von sich sagten: Ich bin der Retter, der erwartete neue König. Hofften die Israeliten, dass Barrabas den Kampf gegen die Römer neu aufnehmen würde?
Wir wissen es nicht. In der Bibel ist nichts weiter über Barrabas erzählt.
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© Texte: Familienpastoral/Erzbistum Köln; Bilder: Knut Junker; Webseite: heise.marketing