OSTERSONNTAG – AUFERSTEHUNGS-ERFAHRUNG AM GRAB

(erzählt nach dem Johannesevangelium, Kapitel20, Verse 1 – 9)

Nach den Feiertagen geht Maria von Magdala, eine enge Freundin von Jesus, morgens zum Felsengrab.
Sie will den toten Jesus für die richtige Beerdigung fertigmachen.

Sie erschrickt: Das Grab ist offen!
Der schwere Verschluss-Stein ist zur Seite gerollt! Der Körper von Jesus ist nicht mehr da!

Schnell läuft Maria zu Petrus und Johannes, den Freunden von Jesus.
Aufgeregt sagt sie zu ihnen:
Sie haben den Herrn aus dem Grab weggenommen. Wir wissen nicht, wohin sie ihn gelegt haben!

Da laufen auch Petrus und Johannes zum Felsengrab. Johannes ist als Erster dort.
Vorsichtig schaut er hinein. Ja, es ist leer!

Nun kommt auch Petrus an.
Beide gehen in das Felsengrab.
Sie sehen: Der tote Jesus ist nicht da!
Nur die Leinentücher liegen noch dort.
Und, ordentlich zusammengefaltet, das Tuch, mit dem das Gesicht von Jesus bedeckt war.

Wo ist Jesus?

Noch verstehen sie nicht: Jesus ist auferstanden! Noch wissen sie nicht: Jesus lebt!